Gartentipps

Rund ums Thema Pflanzen, buddeln und Gärtnern geht es in dieser Kategorie.

  • Sven Montag, 10. Juni 2024 von Sven

    Warum Gärtnern glücklich macht

    Das Herz Kreislaufsystem

    Gartenarbeit macht nicht nur glücklich, sondern fördert auch die Gesundheit. Die körperliche Tätigkeit an der frischen Luft hat einen positiven Effekt auf unser Herz und den gesamten Kreislauf, da es beides anregt und trainiert. Die Versorgung mit frischer und sauerstoffreicher Luft kommt dabei allen Organen zu Gute.

    Die Muskulatur

    Die Vielfältigkeit der Arbeiten im Garten fordert eine Menge Muskeln in unserem Körper. Vom Graben mit dem Spaten bis hin zum Schieben der Schubkarre werden die unterschiedlichsten Muskelgruppen angesprochen und dabei trainiert. Zusätzlich verbraucht der Körper mehr Kalorien. Achten sollte man dabei immer auf die richtige Haltung, gerade beim Heben von Gegenständen. Ein gerader Rücken und das Heben aus den Oberschenkeln sollte dabei immer bedacht werden. Das Nutzen von gutem Werkzeug und ordentliche Vorarbeit verhindern in der Regel schon die Notwendigkeit von dauerhaft zu hohem Kraftaufwand.

    Der Kopf

    Stress und Druck sind in unserem Alltag ein stetiger Begleiter. Die Flut an Informationen aus unserem Smartphone und unzählige Mails am Arbeitsplatz fordern das Gehirn immens. Die Wissenschaft hat unlängst herausgefunden, dass die Natur uns gut tut und ein wertvoller Ausgleich ist. Die Arbeit im Garten, das Schaffen und Werkeln baut effektiv stress ab und macht uns dabei glücklich. Lassen Sie das Handy gerne einmal im Haus liegen. Trainieren Sie ihr Bewusstsein, in dem Sie die Geräusche der Natur und die Tätigkeit mit den Händen ganz bewusst wahrnehmen.

  • Sven Mittwoch, 10. April 2024 von Sven

    Gehölze richtig pflanzen

    Der erste Schritt ist eine gut verschulte Pflanze zu kaufen, vorzugsweise in einer Baumschule, das garantiert eine gute Qualität der Pflanze.

    Der Boden

    Den Boden sollten Sie gut auflockern, da verdichteter Boden zu Wasserstau führt und so verhindert, dass die Pflanze gut anwachsen kann. Im schlechtesten Fall entwickeln sich sonst Krankheiten. Nutzen Sie dazu einen guten Spaten.

    Das Pflanzloch

    Wie groß das Pflanzloch sein sollte, ergibt sich aus der Größe des Wurzelballens. Das Loch sollte in etwa doppelt so tief und so breit wie dieser sein. Lockern Sie mit dem Spaten die Ränder und den Boden des Pflanzloches auf. Dadurch haben es die Wurzeln leichter sich zu entwickeln.

    Die Pflanze sollte später so in der Erde stehen, wie sie auch gewachsen ist. Das lässt sich meist am Hauptstamm erkennen bzw. bei Topfplanzen am Topfrand. Pflanzen mit Ballentuch werden mit diesem zusammen eingepflanzt. Öffnen Sie dazu einfach das Tuchmaterial am Stamm, sobald die Pflanze im Loch sitzt.

    Die Wurzeln müssen vor dem Einpflanzen gut gewässert werden. Bei Topf- bzw. Containerpflanzen ritzen Sie vorher den Wurzelballen mit einer Harke etwas an, damit der Wurzelfilz gelockert wird. Stellen Sie anschließend den gesamten Ballen in einen Eimer mit Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. 1-2 Minuten sollten dabei ausreichend sein. Wurzelnackte Pflanzen stellen Sie ca. 1 Std. ins Wasser, bevor Sie diese einpflanzen.

    Mischen Sie nun den Aushub des Pflanzlochs mit etwa der Hälfte hochwertiger Pflanzerde an. Füllen Sie das Loch mit dieser Mischung etwas auf. Setzen Sie die Pflanze ein und verfülle sie rundherum mit der Erdmischung. Treten Sie dabei die Erde um die Pflanze herum leicht an und achten Sie darauf, dass die Pflanze gerade sitzt. Zum Schluss legen Sie einen kleinen Erdwall (etwa Fausthoch) um die Pflanze herum an. Größere Gehölze sollten Sie mit einem Pfahl stabilisieren, bis diese gut angewachsen sind.

    Wässern

    Gehölze müssen zum Anwachsen gut gewässert werden. Im ersten Jahr sollte die Pflanze, auch bei Regenwetter, wöchentlich gewässert werden, damit sie sich gut entwickelt.

  • Sven Sonntag, 17. März 2024 von Sven

    Wann ist das Umgraben sinnvoll?

    Früher war das Umgraben eine Standardarbeit im jährlichen Gartenkalender. Mittlerweile weiß die Wissenschaft zu berichten, dass es nicht grundsätzlich hilfreich ist.

    Wann das Umgraben nicht sinnvoll ist.

    Der Boden ist besiedelt von zahlreichen Mikroorganismen, die beim Umgraben an die Oberfläche gelangen und dort absterben können. Mit ihnen bringt man auch zahlreiche Unkrautsamen an die Oberfläche, die dort leichter keimen. Heute weiß man, dass die Bodenkultur in Beeten besser nur gelockert werden sollte, um diese nicht durcheinander zu bringen. Denn es dauert seine Zeit, bis das Gleichgewicht im Bodenleben wieder hergestellt ist.

    Ideal zum Auflockern ist der so genannte Stieger geeignet. Dieses Werkzeug wird mittels Schub- und Ziehbewegung durch das Beet geführt und lockert somit Oberflächenverdichtungen auf. Weiter werden Unkräuter unterhalb des Vegetationspunktes von den Wurzeln abgeschnitten oder ihr Stand im Boden unterhalb der Wurzeln so gelockert, dass sie entweder verdorren oder leicht aufgesammelt oder -geharkt werden können.

    Wann ist Umgraben sinnvoll?

    In zwei Fällen ist das Umgraben unumgänglich. Bei der Neuanlage von Beeten und stark verdichteten oder schweren Böden. Bei der Neuplanung eines Beetes empfiehlt sich die Anlage im Herbst vorzubereiten. Durch das Umgraben im Herbst kann die grobe schwere Erde vom Frost regelrecht gesprengt werden. Diese sogenannte Frostgare entsteht durch das gefrierende Wasser in den Erdklumpen und sorgt somit für eine feinkrümelige Struktur, die im Frühjahr nur noch mit einer Harke geglättet werden muss. Um in schwere Böden einzudringen braucht es einen sehr scharfen, nicht zu breiten Spaten, der die harte Schicht leicht durchdringt. Ein Leitsatz dazu lautet: „Je schwerer der Boden, desto schlanker der Spaten.“

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